
Die Fraktion aus Wählergemeinschaft Lübbecke Konkret (LK) und FDP-Stadtverband Lübbecke möchte die lebendige Innenstadt von Lübbecke durch zusätzliche Shopping-Sonntage unterstützen und gibt den Anstoß für eine Debatte über eine längst überfällige Modernisierung der Sonntagsruhe – ein Thema, bei dem die Bundesregierung bisher jede Entschlossenheit vermissen lässt.
Die Fraktion fordert konkret, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage auf mindestens zwölf pro Jahr zu erhöhen. Der Vorschlag sieht vor, Kleinverkaufsstellen wie Kiosken und Trinkhallen den sonntäglichen Verkauf eines erweiterten Warensortiments zu gestatten. Des Weiteren soll eine rechtssichere Grundlage für den Betrieb von automatisierten Kleinstsupermärkten sowie Waschanlagen an Sonntagen geschaffen werden. Wo kein Personal arbeitet, schützt das Sonntagsöffnungsverbot nun wirklich niemanden.
Dazu erklärt Volker Siebe, Vorsitzender der Wählergemeinschaft Lübbecke Konkret (LK): „Mehr Freiheit bei den verkaufsoffenen Sonntagen ist ein Gewinn für ganz Lübbecke: Unsere Unternehmen erhalten neue Wachstumschancen, die Innenstadt wird belebt und die Stadt profitiert direkt von steigenden Gewerbesteuereinnahmen. Erinnern Sie sich an Ihren letzten Urlaub im Ausland: War es nicht großartig, sonntags durch eine lebendige, pulsierende Innenstadt zu schlendern? Genau dieses unbeschwerte Lebensgefühl wünschen wir uns auch für Lübbecke.“
Andreas Eickmeier, Vorsitzender der Fraktion und des FDP-Stadtverbandes, ergänzt: „Das Konzept der starren Sonntagsruhe ist in einer modernen, digitalisierten Gesellschaft längst überholt. Wir müssen uns für die Zukunft öffnen und zeitgemäße, flexible Lösungen schaffen. Ziel ist nicht die Abschaffung von freien Tagen, sondern mehr Selbstbestimmung für die Menschen und stärkere Wachstumschancen für die Wirtschaft hier in Lübbecke.“
Bernd Sasse-Westermann, Vorsitzender der Fraktion: „Ganz wichtig ist uns dabei: Die Sonntagsöffnung darf auf keinen Fall zu Lasten der Beschäftigten gehen oder den Druck auf sie erhöhen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Kaufkraft aus dem Internet und von den großen Einkaufszentren vor der Stadt zurück nach Lübbecke holen.“